Follow:
house on fernlane, interior

#houseonfernlane – Stand der Dinge

Monstera Deliciosa - Urban Jungle - house on fernlane

Seit wir vor knapp zwei Monaten umgezogen sind, hat sich im Haus einiges getan. Fertig ist noch lange nicht alles, aber heute zeige ich euch einfach mal den Stand der Dinge im house on fernlane. Ja, auch die (noch) nicht so schönen Dinge!

Eigentlich alles fertig…

Wir beginnen im Erdgeschoss, im Wohn- und Esszimmer. Auf knapp 40qm ist hier eigentlich alles fertig. Im schmalen Bereich des L-förmigen Raums steht der Esstisch, im breiten Bereich zur Terrasse ist der Wohnbereich und seit neustem auch sehr viel Stauraum (siehe hinter der Monstera im Foto oben). 

house on fernlane

Seit ich dieses Foto gemacht habe, kam wurde der Couchtisch gegen ein tieferes, längeres Exemplar ausgetauscht (Danke an Familie Jawollja für das schöne Weihnachtsgeschenk!), aber das Farbschema blieb gleich: Holz und weiß am Tisch, sonst viel Grau und verschiedene Türkis-, Blau- und Petroltöne. Das ist einfach unser Farbschema. Irgendwann soll auch ein neues Sofa her. Das wird vermutlich auch wieder grau.

Esszimmer house on fernlane Jolg Industrial Lamps

Nach dem Umzug mochten wir plötzlich unsere eigentlich schönen weißen Esstischstühle nicht mehr ganz so gerne und ersetzten sie durch dunkelblaue (von Ikea). Dass uns beiden auf Anhieb Stühle gefallen und wir sich auch beide bequem finden, ist eine Seltenheit, also mussten sie einfach mit. Die weißen Stühle stehen nun im Keller und werden immer hoch geholt, wenn wir ein paar Gäste mehr haben. Natürlich ist unser riesiger Esstisch mit uns umgezogen und er war auch das Teil, um das ich beim Umzug am meisten Geschiss gemacht habe. Aber das Umzugsunternehmen war zum Glück sehr sorgfältig und ich somit zufrieden. Unsere hübsche Industrielampe hängt mittlerweile auch (und wartet aber immer noch darauf, dass Kabel und Kette gekürzt werden.)

locatellisteve - skl - skull -locatelli steve

Da wir unseren Esstisch auf 3 Meter ausziehen können, ist der Übergangsbereich zwischen Ess- und Wohnzimmer fließend. Hier stehen nur Sessel, die sich leicht verschieben lassen. Eyecatcher ist aber sowieso das großformatige Gemälde.

Eigentlich nichts so richtig fertig…

Und nun auf ins Obergeschoss – richtig fertig ist hier eigentlich nur das Schlafzimmer. Hier sind unsere Möbel ebenfalls mit umgezogen, zumindest die hochwertigen. Ein klappriger Ikea-Schrank aus dem alten Schlafzimmer flog komplett raus und andere Elemente sind an die Stauraumwand im Wohnzimmer gewandert. Da wir nun ein Ankleidezimmer haben (siehe unten), benötigen wir sie nicht mehr. Da unser Schlafzimmer viel größer ist als vorher und die Schränke wegfallen, haben wir nun jede Menge Platz, den wir aktuell noch gar nicht richtig nutzen.

house on fernlane - schlafzimmer

Unser Bett löste einige Nachfragen auf Instagram aus – leider produziert Hülsta das Modell aber nicht mehr. Wir haben es schon seit 8 oder 9 Jahren und finden es immer noch toll. Genau wie die passende Kommode und die Nachttische. Farblich harmoniert auch alles prima mit der hellen, blau-grauen Farn-Tapete, die wir angebracht haben.

house on fernlane - schlafzimmer

Etwas Deko fehlt dem Schlafzimmer noch, aber seit gestern hängt wenigstens mein Geburtstagsgeschenk, die Eames’sche Hang it all von Vitra. Die ist so hübsch und ich hatte sie schon so lange auf meinem Irgendwann-Wunschzettel. Meine Freude (und Überrraschung) war riesig, als ich sie morgens um 6 im Bett sitzend auspackte.

house on fernlane - schlafzimmer - hang it all - eames - vitra

Der fehlenden Deko versuche ich außerdem mit einem (provisorischen) Pflanzregal vor dem Fenster Herr zu werden. uberhusband ist noch nicht ganz überzeugt, aber immerhin hat er es auch noch nicht wieder weggeräumt. Ich werte das mal als positives Zeichen.

house on fernlane - schlafzimmer

Ansonsten ist im Obergeschoss noch nicht so viel passiert. Im Arbeitszimmer stehen die Möbel – aber auch noch einige Umzugskisten. Und natürlich liegt Zeug rum, wie überall. Aber es wird. Irgendwann.

Das Ankleidezimmer ist zwar fast fertig, aber noch ziemlich chaotisch. Immerhin haben wir inzwischen so gut wie alle Schrank-Elemente und auch eine Lampe. Das war ein mittelgroßes Drama, weil die bei Ikea bestellte Lampe plötzlich nicht wie angekündigt weiß war, sondern cremeweiß. Einige Tränen, ein bisschen Recherche, ein Einkaufsmarathon und ein angebohrtes Kabel später hängt jetzt ein Exemplar aus dem Baumarkt, das mir prima gefällt. Das Ankleidezimmer durch einen von uns neu hinzugefügten Wanddurchbruch mit dem Schlafzimmer verbunden. Das schmale Zimmer eignet sich einfach perfekt dafür – und für sonst nichts so richtig.

house on fernlane

Ich habe oben versprochen, dass ich auch die nicht so schönen Sachen zeige. Und das mache ich auch. Wer Arbeitszimmer und Ankleide schon schlimm genug fand, schaut jetzt besser weg. Jetzt kommen nämlich Küche, Flur, Bad und Gästetoilette.

Noch gar nicht fertig…

Ich bringe es nicht über mein Herz, das ganze Ausmaß zu zeigen, aber ein paar kleine Einblicke in unsere To do-Räume sind drin.

Im Flur und Treppenhaus ist die Wand im Moment halb nackt und halb noch mit dieser fisseligen Unterschicht der waldgrünen Tapete des Grauens bedeckt. Das bleibt erstmal so, bis wir irgendwann die Küche und die Bäder sanieren lassen. Wenn ich ehrlich bin, stört mich das auch gar nicht. Es ist, im vergleich zum waldgrünen Monster, das da vorher war, so viel besser und heller. Und nein, ich rede mir das nicht schön. Da ich nicht besonders viel quality time im Flur verbringe, ist es mir egal.

house on fernlane

Schön reden kann man sich bei uns auch weder Küche noch die Bäder. Die sind einfach auf dem Stand von 1977. Aber immerhin alle mit Tageslicht und gut geschnitten. Man kann also damit arbeiten.

house on fernlane

Hier soll und muss also umgebaut werden, das ist klar. Da wir aber im gleichen Zug die kompletten Wasserleitungen erneuern möchten, wird das eine teure, langwierige und aufwändige Angelegenheit, die wir nicht sofort angehen können und wollen.

Hätte, hätte – Fahrradkette…

Hier kommt uns immer relativ viel Entsetzen und Unverständnis entgegen: Das hätten wir noch gleich vor dem Einzug machen müssen usw. Dazu kann ich nur pampig sagen: Hätte, hätte – Fahrradkette.

Natürlich wäre das angenehmer gewesen, aber es ging aus verschiedenen Gründen einfach nicht. Naja, also aus Zeit- und Geldgründen, wobei die Zeitgründe eigentlich auch wieder Geldgründe sind. Darüber spricht man zwar nicht, aber so viel sei gesagt: Wir zahlen das hier alles auch nicht aus der Portokasse. Eigentlich logisch. Und irgendwann muss man dann eben Entscheidungen treffen, die anders irgendwie besser gewesen wäre. Eine Weile mit beigen und orangenen Fliesen des Grauens zu leben und dann einen stressigen Umbau mitzumachen ist unsere. Die muss auch sonst keiner nachvollziehen, bewerten oder gar bewundern. (Ja, ernsthaft, einige Menschen sind so entsetzt, dass sie uns dafür bewundern! Es hackt wohl!)

Pläne, Pläne, Pläne…

Wir haben uns bewusst für ein gebrauchtes Haus entschieden und nicht für einen Neubau. Ein Grund dafür (neben sehr viel pragmatischeren): Ich arbeite gerne mit etwas, das bereits da ist, und plane ungern von Null. Mir tut es eigentlich also ganz gut, dass ich hier erstmal in einem Status Quo gelandet bin, den ich nun nach und nach ändern kann. Neben der Erneuerung der Wasserrohre und, natürlich, dem Ersetzen der Fliesen und der Sanitärausstattung wollen wir auch in der Wand von Küche zu Esszimmer einen Durchgang schaffen. Andere Durchgänge, wie Esszimmer zu Flur und Ankleide zu Flur, werden geschlossen und vielleicht teilen wir auch einen Bereich des Flures als Windfang (und mud room) ab. Mal sehen. Aktuell sind wir eher im Außenbereich beschäftigt: Wir lassen einen Zaun setzen. Leider nur einen Doppelstabmattenzaun und nichts stylishes, aber Zäune sind eben teuer. Im gleichen Zug werden auch einige Pflanzen, Sträucher und Bäume entfernt, da sie ohnehin zu groß für ihre Standorte sind und auch die Zaunarbeiten zu sehr behindern.

Das zeige ich euch dann  aber ein anderes Mal. Vielleicht hat bis hier ja ohnehin keiner gelesen, weil ihr alle zu viel Angst vor den scheußlichen Fliesen hattet.

Was ich euch hier und heute nicht zeige, sind Keller und Dachgeschoss. Beides ist aktuell eigentlich nur Lagerfläche. Im Dachgeschoss haben wir wenigstens eine Ecke für die Gästebetten frei geräumt, aber ansonsten passiert dort noch nichts.

goodbye and fernwell,

Miriam

Share on
Previous Post Next Post

Das könnte dich auch interessieren

4 Comments

  • Reply Yvonne

    Ich finde das bisherige Ergebnis echt super!
    Gerade das Esszimmer sieht einfach richtig hübsch aus!

    Bei uns würde ein Hausneubau auch nie in die Tüte kommen. Ich wäre auch sicherlich nicht der Mensch, der alles im Voraus planen kann.

    Mit einem 70er Jahre Bad könnte ich sicherlich auch ein Weilchen leben. Alles auf einmal geht einfach die meisten Zeit im Leben nicht. Wir tüfteln auch dann und wann die Wohnung um. Da kommt ein Zimmer nach dem nächsten dran und auch nicht alles auf einmal.

    Liebe Grüße, Yvonne

    22. Januar 2018 at 12:30
  • Reply Andrea Marquetant

    Ich liebe Einblicke in Zuhause … und das mit dem nach und nach kenn ich nur zu gut … nach 17 Jahren haben wir endlich unser Ankleidezimmer in Angriff genommen, das vorher nur aus 5 verschiedenen (hässlichen) Schränken bestand.
    liebe Grüße Andrea
    PS: Das Bild mit dem Totenkopf ist der Hammer

    22. Januar 2018 at 08:42
  • Reply Marion (Unterfreundenblog)

    Liebe Miriam,
    nach dem Eames’schen Rocking-Chair und Hang-it-all konnte mich nix mehr erschüttern! Die haben genug Style fürs ganze Haus. Kommt Zeit, kommt schickes Bad. Immer mit der Ruhe, das sieht doch schon klasse aus!
    Liebe Grüße,
    Marion

    21. Januar 2018 at 11:31
    • Reply miriam von fernlane

      Vielen Dank – ich denke auch: Das wird alles. Und bis es soweit ist, haben wir den Eames-Kram. 🙂

      21. Januar 2018 at 13:09

    Leave a Reply

    *