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Museum of Islamic Art in Doha, Qatar

Bereits in meinem ersten Post zu unserem Kurzurlaub in Doha, Qatar habe ich kurz angesprochen, wie sehr das Museum of Islamic Art mich fasziniert hat. Heute zeige ich Euch ein paar weitere Eindrücke und gebe ein paar kurze Infos zu unserem Besuch.

Das MIA liegt direkt an der Meeresbucht, um die Doha aufgebaut ist und zwar auf der gegenüberliegenden Seite von Dohas Skyline. Um das Museum herum ist ein kleiner Park, in dem man, wenn es nicht zu heiß ist, etwas herumspazieren und die Aussicht genießen kann.

Das Museumsgebäude selbst sticht natürlich sofort ins Auge und ließ mich lange, lange Zeit nicht los: Es wirkt durch die verwinkelte, geometrische Form so klar und modern – und trotzdem gleichzeitig traditionell. Je nach Licht ergibt sich ein ganz unterschiedliches Schattenspiel entlang der vielen klar definierten Flächen und Linien. Ich könnte es stundenlang einfach nur ansehen und gehe so weit zu sagen, dass es vermutlich für immer eins meiner liebsten Gebäude sein wird!

Im Inneren ist die Architektur gleichermaßen beeindruckend. Ein großer, offener Raum, der von Licht durchflutet wird, mit einer atemberaubend schönen Treppe, die in zwei Bögen nach oben führt.

Das Licht kommt einerseits durch die große Kuppel und andererseits durch die große Fensterfront in Richtung Skyline. Und mit große Fensterfront meine ich die irrwitzig-gigantisch-riesige Fensterfront über fast die gesamte Höhe des Bauwerks.

Vom Außenbereich mit den Springbrunnen hat man ebenfalls eine tolle Aussicht auf die Skyline.

Wie der Name des Museums bereits sagt, beschäftigt sich die Daueraustellung mit Islamischer Kunst. Geografisch wird hier kaum eine Grenze gezogen und so findet man ältere und jüngere Ausstellungsstücke von überall auf der Welt.

Zusätzlich hab es zum Zeitpunkt unseres Besuches auch noch eine Sonderausstellung über Muhammed Ali, der wegen seiner Erfolge und wohl auch, weil er zum Islam konvertiert ist, sehr beliebt ist.

Ein paar Key Facts zum Besuch habe ich auch noch:

Der Eintritt ist kostenlos und an einigen Tagen pro Woche gibt es auch kostenlose geführte Touren. Natürlich bekommt man aber auch eine Broschüre oder auf Wunsch einen Audio-Guide, um das Museum auf eigene Faust zu erkunden.

Die Öffnungszeiten werden auf der Website aktuell gehalten – also schaut lieber dort nach als in einer Broschüre. Sonst steht Ihr, wie wir, vor dem geschlossenen Museum.
Die Website weist auch explizit auf den Dresscode hin: Kurze, knappe Kleidung und freie Schultern werden nicht gern gesehen und das MIA behält sich vor, unpassend gekleideten Personen den Zutritt zu verweigern.

Es gibt außerdem im Erdgeschoss ein Café, das die Aussicht auf die Skyline gewährt. Außerdem gibt es mit IDAM ein megafancy Restaurant (von Alain Ducasse… ui!), das allerdings noch bis Anfang Februar umgebaut wird – um dann vermutlich noch mehr megafancy zu sein. Vielleicht gewinne ich im Lotto und komme erst dann wieder. Aber auch ohne Dining Experience lohnt sich der Besuch. Deshalb komme ich auf jeden Fall wieder – und starre das Gebäude an.

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