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random recap (3) – Urlaub und weitere Sommerpläne

random recap

Offenbar sind drei Wochen ein guter Abstand für mich und meine random recaps, denn wieder ist es genau so lange her, dass ich zuletzt zurückgeschaut habe. Außerdem verrate ich heute noch was über meine weiteren Sommerferienpläne.

Aber zuerst schauen wir zurück: Meine ersten Sommerferientage verbrachte ich etwas orientierungslos. Ich hatte plötzlich ganz viel Zeit und musste mich erst sortieren. Das gelang mir aber ganz gut und allzu viel Zeit hatte ich auch nicht totzuschlagen, denn schließlich musste ich für unseren Urlaub in Nordfrankreich packen.
Außerdem stand noch ein wichtiger Termin an: Unsere bisherige Wohnung wurde nun auch notariell und offiziell verkauft und so kam es, dass wir mal wieder nach Kandel zum Notar fuhren.

Negroni und lustiger Cocktail

Spannender war es eigentlich danach, als wir es uns zur Feier des Tages im DOM gut gehen ließen. Und seht Ihr den coolen Becher, den uberhusband bekommen hat? Das Glück hat er öfter. Das liegt daran, dass er immer lustig-fruchtige Cocktails bestellt. Da gucke ich mit meinem trocken-klassischen Zeug doof (aber leckerer) aus der Wäsche. Aber dazu erzähle ich bald mal noch was, wenn es um unseren Spontan-Abstecher nach Antwerpen geht.

Aber jetzt erst wieder zurück an den Tag unserer Abreise nach Nordfrankreich. Die Verkehrsmeldungen im Radio hatten das Schlimmste prophezeit, denn es war das einzige Wochenende, an dem wirklich ganz Deutschland Ferien hatte, und so brachen wir mit reichlich Zeitpuffer auf. Und was war los? Nichts! Wir fuhren stundenlang quasi einsam über die Autobahn. Also gut, ein paar andere Autos waren auch da, aber nichtsdestotrotz habe ich die Autobahn selten so leer gesehen.

Thigh Tattoo

Übrigens fuhr ich mal wieder mit entblößtem Oberschenkel – das Tattoo war frisch eingecremt und ich wollte mir nicht sofort das Kleid vollschmieren. Klappte so mittelgut.
Nach 3 1/2 Stunden hatte ich langsam keine Lust mehr zu fahren und so steuerten wir einen McDonalds in Verviers, einer belgischen Kleinstadt, an. Und ich sag mal so: Zum Glück brauchten wir unseren Zeitpuffer nicht auf der Autobahn, denn direkt neben dem McDonalds lag ein Maisons du Monde-Laden mit großen Sale-Schildern. Das sollte wohl so sein.

Weiter ging es, quer durch Belgien bis in unser Ferienhaus in der Nähe von Dunkerque (oder Dunkirk oder Dünkirchen). Die superlieben Hosts zeigten uns alles und gaben uns jede Menge Tipps. Am Abend schafften wir es noch kurz in den nächsten Supermarkt, bevor ich einfach nur noch schlafen wollte. Die lange Fahrt, das Powershopping und der wirre Mix aus Englisch, Französisch, Deutsch und Niederländisch (aus dem Radio) hatten mich ziemlich geschlaucht.

Boulogne sur Mer

Apropos Radio: Als uns kurz nach der belgischen Grenze der deutsche Radiosender verließ, shuffelte ich durch die Kanäle und blieb bei Radio Studio Brussels (Stu Bru) hängen. Das ist ein belgischer Radiosender, der einen wirren Mix aus Beatles, Jay Z, Queen und niederländischem Punkrock spielt. Wie geil ist das denn. Da Radio Stu Bru quasi halb Europa abdeckt und erst bei einem Ausflug kurz vor Calais den Geist aufgab, wurde das Programm zum Urlaubssoundtrack. Und dank Online-Livestream höre ich jetzt auch zu Hause Radio Stu Bru.

Über den Urlaub möchte ich hier jetzt gar nichts im Detail erzählen. Nur so viel: Es war super! Wir waren mitten im Nichts in unserem kleinen perfekten Haus. Aus dem Nichts heraus machten wir viele Ausflüge, die ich nach und nach verbloggen möchte. Es warten auf Euch Posts zu Dunkerque und Umgebung, den Caps Blanc-Nez und Gris-Nez, Lille und Brügge. Zum Ende unserer Reise beschlossen wir, noch zwei Tage in Antwerpen dranzuhängen. Auch diese Idee war super und auch das wird verbloggt. Vielleicht sogar am Umfangreichsten, weil ich mich so abartig in Antwerpen verliebt habe.

Jetzt sind wir zu Hause, so langsam lichtet sich auch das Wäsche- und Restchaos, das man eben nach einem Urlaub so hat, und wir konzentrieren uns immer mehr auf alles, das bald in unserem neuen Haus ansteht. Wir sprechen mit Handwerkern, überlegen uns allmählich wie wir alles einrichten wollen und fangen auch schon mit ganz konkreten Umzugsvorbereitungen an.

Neben diesen Vorbereitungen und den vielen Blogposts, die ich schreiben will, habe ich noch zwei kleine Trips vor mir. Ende August fahre ich zu Vanessa (Frau Piepenkötter) und darf endlich auch mal mit zum Obstbauern. Außerdem lernen wir in Hannover bei ranipink was über Shibori. Ich freu mich!
Kurz darauf geht es für mich dann auf eine kleine Pressereise, von der ich auch berichten werde – und dann, tja dann sind die Sommerferien eigentlich auch schon wieder vorbei und ich freue mich auf ein neues Schuljahr. Aber darüber denke ich jetzt noch nicht so viel nach.

goodbye and fernwell,

Miriam

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1 Comment

  • Reply life on fernlane - random recap (4) - time flies... - life on fernlane

    […] Ihr noch, wie ich im letzten random recap feststellte, dass drei Wochen wohl ein guter Abstand für meine Rückblicke sind? Naja. Das war […]

    11. Oktober 2017 at 08:00
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