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Saftiger Kürbis-Kuchen mit Zimt-Streuseln

Saftiger Kürbis-Kuchen mit Zimt-Streuseln

Nach meinem Carrot Cake geht es nun mit noch mehr Herbstlichkeit weiter: Mein Kürbiskuchen mit Zimt-Streuseln ist nicht nur optisch, durch seine gelbe Farbe und die buttrigen Streusel, ein Knaller, sondern schmeckt auch noch ganz hervorragend.

Ich höre schon wieder einige verhöhnende Stimmen: Ach guck, kaum ist der Herbst da, packen diese Blogger wieder ihren Kürbis aus. Ja, tun wir. Und natürlich gibt’s da die Klassiker: Kürbissuppe, Kürbis aus dem Backofen, Kürbis-Risotto, Kürbis-dies, Kürbis-das. Kürbis hat jetzt nunmal Hochsaison und lacht uns von allen Seiten an. Die Klassiker finde ich auch super und nur weil ich schon ein gutes Rezept für Kürbis-Suppe habe, bedeutet das nicht, dass ich nicht gerne noch ein weiteres ausprobieren würde. Und man kann auch etwas kreativ werden bei der Verarbeitung des liebsten Herbstgemüses und es eben eher in den Kuchen backen. Oder sehe ich das falsch und es gibt gute Gründe für den Spott?

Ein Wort vorweg: Die Zutat Kürbis-Püree

Die kräftige Farbe des Kürbis-Kuchens kommt vom Hokkaido-Kürbis-Püree, das im Rührteig landet, und ist eigentlich nur ein Beiwerk zur Kürbisnote und der Saftigkeit. Kürbis-Püree habt ihr vielleicht schon in dem ein oder anderen Amerikanischen Rezept als Zutat gesehen. Oft wird auf fertiges, aus der Dose, zurückgegriffen und im Rezept verlangt. Das habe ich in Deutschland bisher nicht gefunden. Vielleicht kann man es mittlerweile aber zumindest bestellen. So oder so kann man ganz einfach sein eigenes Püree zubereiten. Dazu wird einfach Kürbis mit sehr wenig Wasser und ohne Zugabe von Gewürzen weich gekocht, die Flüssigkeit abgegossen und das Fruchtfleisch püriert. Wenn man eine größere Menge zubereitet, kann man es auch einfrieren. Es lässt sich als Basis für Kürbis-Aufstriche, in der Quiche-Füllung oder eben im Kuchen verwenden. Ihr könnt übrigens auch eine andere Kürbissorte nehmen, aber ich bin doch so faul und Hokkaido muss man ja bekanntlich nicht schälen…

Kürbiskuchen mit Zimt-Streuseln - Püree aus Hokkaido-Kürbis macht den Kuchen zum nächsten Herbstklassiker.

Und so geht der Kürbis-Kuchen mit Zimt-Streuseln:

(Ich habe in einer großen, tiefen Ofenform (ca. 40x30cm) gebacken; ein tiefes Backblech geht auch. Für eine normal große, runde Springform würde ich das Rezept halbieren.)

Für den Rührteig:

250g Butter
200g Rohrohrzucker
1-2 TL Vanillepaste
4 Eier

350g Dinkelmehl
1 Packung Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Prise Ingwer (Pulver)
1 Prise Muskatnuss (Pulver oder frisch gerieben)

300g Kürbispüree

Butter und Zucker cremig rühren. Die Vanillepaste dazu geben und nach und nach die Eier unterrühren.

Mehl mit Backpulver und den Gewürzen vermischen und abwechselnd mit dem Kürbispüree unterheben bis alles eingearbeitet ist.

Den Rührteig in eine eingefettete und bemehlte Form geben.

Für die Streusel:

150g Butter
225g Dinkelmehl
75g Zucker
1/2 Tl Zimt

Alle Zutaten zu Streuseln verkneten und auf dem Rührteig verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40-45 Minuten backen. Am besten mit einem Stäbchen in der Mitte testen, ob er gar ist.

Guten Appetit.

goodbye and fernwell,

Miriam

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3 Comments

  • Reply Charlotte

    Der Kuchen schmeckt wirklich super lecker und ich persönlich finde es kann ruhig noch ein paar neue Rezepte für Kochen und Backen mit Kürbis geben. Lediglich den Hype um Pumkin Spice Latte kann ich persönlich nicht so nachvollziehen 😀

    12. Oktober 2017 at 18:57
  • Reply life on fernlane - random recap (4) - time flies... - life on fernlane

    […] dessen Portrait-Funktion komplett aus. Wie gut ist die denn? Hammer! Für den Blogpost habe ich den Kürbiskuchen mit Streuseln trotzdem mit der Kamera fotografiert, aber… wie gut ist die […]

    11. Oktober 2017 at 08:01
  • Reply Karin

    Kürbis geht immer – daher verstehe ich den Spott nicht. 😉 In Kuchen habe ich ihn allerdings noch nicht probiert, Dein Rezept muss ich mir also merken!

    6. Oktober 2017 at 19:37
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