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21. und 22. September 2019:
Unser erstes Wochenende in Bildern (und Worten, weil ich offensichtlich das Konzept noch nicht so ganz verstehe.)

Da ich jetzt ja Mutter bin, kann ich hier auch ruhig mal so Elternbloggerdinge tun. Am Wochenende in Bildern teilnehmen, zum Beispiel. Los gehts.

 

Beweisfoto: Ich mit Baby.

Samstag

Kind schläft durch

Das Wochenende beginnt dieses Mal auch echt gut, denn fernlanekid hat einfach so mal von vor 20 Uhr an durchgeschlafen. Wie lange das Baby durchgeschlafen hätte, weiß ich nicht, denn um 5 weckt mich fernlanedog. Der Hund nimmt seit Donnerstag Schmerzmittel gegen sein noch nicht näher diagnostiziertes Humpeln und soll sich schonen. Leider weiß er das nicht und durch die Wirksamkeit der Schmerzmedikamente sagt ihm sein kleiner Hundekörper auch nicht, dass das notwendig wäre und er ist vollkommen unausgelastet. Deshalb hängt er Samstagmorgens um 5 fiepend am Fußende meines Bettes.

Oh well whatever nevermind, fernlanedog und ich beginnen den Samstag also um 5 Uhr und gehen eine Runde um den Block. uberhusband und das Baby sind nun auch wach und fernlanekid bekommt im Bett das erste Fläschchen.

 

Obstmandalas wie bei Familie Mierau

Einige Zeit später sind wir dann auch alle so richtig wach bzw. schon wieder müde und wollen frühstücken. fernlanedog bekommt von uberhusband sein tägliches Stück Gurke und der Mann fragt, ob ich auch Gemüse zum Frühstück wolle.

„Ja, aber als so ein Mandala wie bei Familie Mierau!“, antworte ich ernsthaft.

„Was? Und bei wem?“ – „Bei Familie Mierau gibts Obstmandalas, ich will eins mit Gemüse.“ – „Bei WEM?“

Der Mann ist sichtlich irritiert.

„FAMILIE MIERAU, MANN, HERR MIERAU UND GEBORGEN WACHSEN!“, keife ich und wollte eigentlich leitmedium und Frau Mierau formulieren, aber uberhusband hat ja ohnehin keine Ahnung, von wem ich spreche, was er auch prompt durch ein „Kenn ich nicht“ zugibt.

„DIE SIND BINDUNGS- UND BEZIEHUNGS- UND BEDÜRFNISORIENTIERT!“, keife ich nochmals quer durch die Küche und wundere mich selbst über den fehlenden Kontext. Kurz darauf fluche ich, weil wegen des Klimastreiks Frau Mieraus Blog offline ist und ich dem Mann nicht zeigen kann, was und wen ich meine.

Der Mann sagt nichts mehr, sondern schneidet Gurke und wirft sie auf einen Teller. Ich schneide Paprika und Nektarine und werfe beides neben die Gurke. Ein Mandala sieht anders aus.

Später beim Frühstück schicke ich ihm einen Link zu den Obstmandalas und er grunzt nur kurz.

Kein Mandala.

Kärcher&Chill

Der Rest des Vormittags verläuft weitestgehend unspektakulär. Der Mann kärchert vorm Haus, denn dort ist es noch vom Fliesen schneiden dreckig und als gute Einwohner von Suburbia haben wir natürlich ein derartiges Gerät. Ich räume währenddessen ein wenig das Wohnzimmer auf, denn Christiane hat sich für heute angekündigt. Wir haben keine Pläne, außer rumhängen und irgendwas essen.

Hochdruck.

Das tun wir auch. Mittags gibt es Flammkuchen vom Grill. Der Mann verflucht die hauchdünnen Böden aus dem französischen Supermarkt und dass diese das Einfrieren nicht so gut überstanden haben. Die Flammkuchen schmecken trotzdem gut.

Sehr leckerer Flammkuchen.

Abends bestellen wir kurzerhand noch Pinsa. Dass beides irgendwie Teigfladen mit Zeug drauf sind, stört keinen. Da wir seit 5 Uhr wach sind, gehen wir recht bald schlafen, nachdem Christiane sich auf den Heimweg gemacht hat.

Sehr leckere Pinsa.

Schläft wie ein Baby

In der Nacht zum Sonntag ist fernlanekid ein Mal wach, aber wird, da ja Wochenende ist, von uberhusband versorgt. Zumindest im Moment ist das unsere Regelung: Da ich in Elternzeit bin, mache ich die Nächte unter der Woche und er dann die am Wochenende. Da das Baby so gut schläft und meist nur 1x pro Nacht eine Flasche in Rekordgeschwindigkeit wegzieht, ist das irgendwie alles nicht so tragisch.

Sonntag
Kirchenmusik und Kacke

Morgens um 6 sind wir schon wieder alle wach. Das ist ok, da wir ja eh früh aufstehen. Das Baby hat Hunger (oder Durst? Was sagt man da denn…) und fernlanedog muss auch schon wieder raus. Auf unserer Morgenrunde humpelt er leider wieder etwas. Dennoch schafft er es, mich vor einer eher abstrakten Gefahr zu beschützen: Aus einem Haus dröhnt sehr laut Kirchenmusik. Um 6 Uhr morgens. Ich wundere mich, der Hund knurrt und muss vor Stress gleich nochmal kacken. Ich sammle die Kacke ein und wir gehen nach Hause, wo der Hund sich auf dem Balkon den Sonnenaufgang ansieht.

Romantischer Hund.

Die Umräumaktion startet

Wir Menschen kuscheln noch eine Runde und lassen schließlich Luther, den Staubsaugroboter alleine im Schlafzimmer, damit er in Ruhe saugen kann. Wir beginnen das ehemalige Arbeits-, aktuell eigentlich nur Wickel- und zukünftige Kinderzimmer zu besprechen und räumen auch schon einige Dinge weg, bevor mein Körper nach Koffein und Nahrung schreit und wir alle runter gehen.

Luther at work.

In der Küche setze ich noch vor dem Frühstück das Gulasch für abends an. uberhusband holt Brötchen und wir frühstücken. (Es gibt immer noch kein Mandala, falls es jemanden interessiert.)

Morgens um 8.

Danach geht es oben weiter: Wir schleppen meinen Schreibtisch und das Highboard ins Dachgeschoss, dafür kommt die Matratze runter und ich möchte die Kuschelecke im Kinderzimmer schon mal einrichten. Das scheitert daran, dass mir zu wenige Teile für die Isoliermatte, die unter die Kuschelecke kommt, geliefert wurden – und eigentlich auch daran, dass ich vergessen habe, Spannbettlaken und Kissenhüllen zu waschen.

Wird mal gemütlich.

Der ruhige Teil

Später gammeln wir rum und ich gucke eine Sendung über das Bauhaus während das Baby schläft. Gleichzeitig teste ich die L2-Funktion unseres neuen Herds: Er hält damit den Topfinhalt konstant bei 90°C am Köcheln. Gut für Gulasch.

Top Herd.

Am Nachmittag übermannt mich eine unfassbare Müdigkeit und ich fühle mich krank. Nach einem Mittagsschlaf auf dem Sofa fühle ich mich immer noch müde und krank, aber nicht mehr so schlimm. fernlanekid und fernlanedog schlafen ebenfalls viel, vielleicht brüten wir alle zusammen etwas aus oder kommen gerade nochmal drumrum.

Kränklich.

uberhusband lässt uns alle schlafen und beginnt irgendwann mit der Zubereitung der Spätzle, die es zum Gulasch gibt. Das Gulasch schmeckt irgendwie etwas süßlich, aber trotzdem gut.

Top Gulasch.

Den Rest des Tages verbringen wir auch ganz ruhig. Nebenbei tun Wasch- und Spülmaschine ihren Dienst, was eben so anfällt, aber alles in allem ist es ein sehr ereignisloser Sonntag. Ich schaffe leider nicht wie geplant die Vorratsschränke und den TK-Schrank zu sichten und einen Speiseplan für die Woche zu erstellen, aber morgen ist auch noch ein Tag.

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