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fernlanedog

1 Jahr mit Nobby – 12 klare Zeichen, die zeigen, dass wir crazy dog parents sind. Und du?

12 klare Zeichen, anhand derer auch du bestimmen kannst, ob du zu den crazy dog parents gehörst.

Seit etwa einem Jahr kennen wir unsere Nobbswurst nun schon. Die ersten Wochen verbrachte er noch im Tierheim Pforzheim, bis der Umzug geschafft war. Dann konnte er auch endlich bei uns einziehen.

Er hat in diesem Jahr unser Leben auf den Kopf gestellt und unfassbar bereichert. Wir wussten, dass wir ihn lieben würden, aber wir sind zu crazy dog parents mutiert. Woran man das merkt? Da habe ich mal 12 (für jeden Monat eins) klare Zeichen zusammengetragen, anhand derer auch du bestimmen kannst, ob du zu den crazy dog parents gehörst. (Sind Listenposts noch in? Egal! Ich mach das jetzt so. Kommt ja eh auch alles wieder. Wie aktuell die 90er.)

1. Der Hund hat jede Menge verrückter Spitznamen und es ist dir nicht peinlich, diese in der Öffentlichkeit zu benutzen

Ihr findet Nobbswurst schon witzig? Es geht noch doller. König Norbert, Mäusling, Mausbert, Nobbsmaus, Käsemaus, Käsepups. Nobbspups, Agentennobbs, Special Agent Nobbswurst, NobbsNobbs 7, Nobbstercado, Nobbsmann, Nobbsbert, seine Nobbsigkeit (Gerne auch als Lied: Nobbsigkeit kennt keine Grenzen, Nobbsigkeit kennt kein Pardon.) sind nur einige, die mir gerade einfallen.

2. Auch für dich selbst gibt es einen neuen Namen: Herrchen / Frauchen

Als ich klein war, hatten meine Eltern entfernte Bekannte, die sich immer mit Herrchen und Frauchen ansprachen. Ich fand das jahrelang albern. Jetzt kann es schon mal vorkommen, dass ich nicht nur im direkten Gespräch mit Nobby, der ja jedes Wort versteht, von Herrchen und Frauchen spreche, sondern uberhusband auch direkt mit Herrchen adressiert wird. So ist es halt.

3. Du benennst Personen und Orte nach den Freunden und Feinden deines Hundes

In unserer Nachbarschaft gibt es viele Hunde. Mit den wenigsten versteht sich Nobby gut, aber dennoch kennen wir sie so gut, dass wir die Hunde vor den Menschen nennen.
Es gibt also „Familie Inga“, die Besitzer von Inga, dem Jagdhund, „der Mann mit Paula“, „Dogge Heikos Besitzer“, „die mit dem blöden Riesenschnauzer“ usw.
Auch Orte benennen wir nach den dort lebenden Hunden. „Babys Haus“, in dem Baby, der Bobtail, mit ihren Menschen wohnt, „da wo der Dalmatiner wohnt“, „da bei denen mit dem seltsamen Hund und der Außentreppe“. Mag kompliziert klingen, aber für uns ist das glasklar.

4. Der Hund ist ständig Thema

Wir reden viel über Nobby. Manchen vielleicht zu viel. Aber er ist so unfassbar toll, wieso sollten wir also nicht über ihn reden. Oder Fotos per Whatsapp schicken.
Und alle Leute hassen, die unseren Hund nicht mögen oder ihn gemeinsam mit uns lobpreisen.

5. Du hast die crazy dog voice

Wenn wir nicht über Nobby reden, sondern mit ihm, passiert das oft in der crazy dog voice. Für jemanden, der Babysprache hasst, falle ich ganz schön schnell in eine unangenehm-quietschige Tonlage und verwende Begriffe, die es gar nicht gibt. So ist das eben.

6. Du kennst verschiedene Persönlichkeiten deines Hundes

Eigentlich haben wir ja nicht einen Hund, sondern mehrere. Nobby hat nämlich eine ganze Reihe interessanter Persönlichkeiten in sich vereint: Mal ist er vorsichtig, verschlafen und kuschelig, dann wieder wild und mutig. Manchmal ist er auch ein grummeliger Rentner, der die Nachbarschaft kontrolliert oder eine ebenso grummeliger Teenager, der von seinen crazy dog parents genervt ist.

7. Du wählst Ausflug- und Reiseziele nach den Bedürfnissen deines Hundes aus

Wenn wir verreisen oder auch nur einen Tagesausflug machen wollen, überprüfen wir die Hundetauglichkeit bzw. genauer: Die Nobby-Tauglichkeit. Denn nur weil ein Ort grundsätzlich hundefreundlich ist, ist er noch lange nicht nobbswürdig.

8. Dein Hund hat sich nach und nach all seine Wunschorte erobert

Als Nobby hier einzog, hatten wir gewisse Vorstellungen von Regeln. Nicht unbedingt dieselben, aber zumindest eine grobe Vorstellung. Zuerst sollte Nobby laut uberhusband nicht auf das Sofa. Dann nur auf seine Decke auf dem Sofa. Mittlerweile liegt er, wo er will, am liebsten auf der teuersten Decke. Auch uberhusbands Sessel hat er einfach komplett annektiert – der heißt jetzt auch offiziell Nobbys Sessel. Und auch der Rest des Hauses steht ihm offen – da er mit allem respektvoll umgeht, ist das kein Problem für uns.

9. Dein Ekelgefühl ist stark minimiert, wenn es um deinen Hund geht

Ganz ehrlich: Niemand steht auf Hundehaare und niemand steht darauf, das Geschäft seines Hunds in einem kleinen Tütchen durch die Gegend zu tragen. Aber genauso ehrlich: Solange es Nobbys Haare und Geschäft sind, ist alles halb so eklig.

10. Du hast tausende Fotos von deinem Hund

Wenn ich auf meinem Handy ein Foto suche, muss ich an tausenden Nobby-Fotos vorbeiscrollen. Aber kein Wunder: Er ist doch so süß, das muss einfach festgehalten werden! Für das nächste Jahr planen wir sogar, mal wieder Fotos vom Profi von uns machen zu lassen – und es ist sehr realistisch, dass diese Fotos vorwiegend von König Nobbswurst sein werden und wir halt irgendwo unscharf im Bokeh rumstehen.

11. Dein Hund ist spoiled rotten (Teil 1): Das Equipment deines Hundes kostet mehr als deine Klamotten.

Wir geben viel Geld für Nobby aus. Hier ein Geschirr, das vielleicht noch ein bisschen besser sitzt als das alte. Dort das neue, orthopädische Hundebett, das er im Hotel so geliebt hat und nun natürlich auch zu Hause braucht. Dazu noch bei jedem Ikea-Besuch ein neues Spielzeug und die köstlichsten Leckerli bei jeder Gelegenheit. Der Hund ist verwöhnt und das ist auch gut so.

12. Dein Hund ist spoiled rotten (Teil 2): Dein Hund hat eine Dienstleister-Armee für seine Persönlichkeitsentwicklung und sein Wohlergehen

Man braucht ein Dorf um einen Hund zu halten. Oder so ähnlich.
Natürlich braucht seine königliche Nobbswurstigkeit regelmäßig und unregelmäßig Hundetraining mit Einzelstunden zu Hause, Begegnungstraining mit anderen Hunden, Mantrailing, Hundephysiotherapie und wegen jedem schief sitzenden Pups ein Tierarztbesuch.

Alles für den Dackel – von ganzem Herzen.

goodbye and fernwell,

Miriam

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1 Comment

  • Reply Haydee

    Haha.. genau so. Ich habe keinen Hund – allerdings einen Freund, der eine süße Mopsdame besitzt und seit kurzem eine Hundeboutique (in schön, nicht mit Kleidchen und Co.) betreibt. Und bekomme so ziemlich alles von dir genannte daher oft mit. So ist das eben 🙂

    2. November 2018 at 07:00
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