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Erdbeertarte in zwei Varianten – für fließige Bienchen und faule Socken.

Die Erdbeersaison ist in vollem Gange – bei uns im sonnigen Süden Deutschlands gibt es sogar schon Erdbeeren zum Selberpflücken auf unserem Lieblingsfeld – und da konnte ich natürlich nicht widerstehen.

Einen Großteil der Erdbeeren, die wir nach Hause gebracht haben, haben wir einfach so gegessen. Aus dem Rest habe ich eine Erdbeertarte zubereitet. Und weil ich kein Geheimnis daraus mache, dass ich manchmal faul bin, gebe ich auch gerne zu, dass ich dafür Fertig-(Dinkel-)Mürbeteig verwendet habe. Natürlich geht es auch mit selbstgemachtem Mürbeteig, mein Standardrezept habe ich weiter unten aufgeschrieben. Damit habe ich zwar noch keine Erdbeer-, sehr wohl aber andere Tartes gemacht, es ist also erprobt.

Für die Faulpelzvariante braucht man:
1 Rolle Fertigmürbeteig (ungesüßt)
ca 250-300g Erdbeeren
1-2 EL Maisstärke
einige EL Zucker
1 Ei
Den Mürbeteig aufrollen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Dünn mit Zucker berieseln und ihn leicht andrücken. 
Die Erdbeeren waschen und in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit der Maisstärke und etwas Zucker vermischen. Danach in der Mitte des Teigs ausbreiten. Auf jeder Seite sollten noch mindestens 3-4cm Platz zum Rand sein. Diese werden anschließend umgeklappt – das kann man mehr oder weniger ordentlich machen. Beim rechteckigen Fertigteig geht es leichter ordentlich, bei selbst ausgerolltem Teig würde ich die Unförmigkeit einfach als rustikal-gewollt begrüßen.
Nun noch das Ei aufschlagen, mit ca. El Zucker verquirlen und den Rand der Tarte dick damit bestreichen. Anschließend wird die Tarte bei 180°C Umluft im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten gebacken. (Unbedingt auch auf die Angaben auf der Teigpackung achten!)
Durch die Maisstärke wird der Saft der Erdbeeren gebunden und die Füllung bleibt deshalb ganz gut in der Tarte und macht sich nicht in der ganzen Küche selbstständig. 

Für die fleißigen Bienchen gibt es, wie gesagt, die Möglichkeit, den Mürbeteig selbst zu machen. Das ist, wenn man mal ehrlich ist, auch gar nicht sooo viel Arbeit, aber manchmal habe ich einfach keine Lust.
Ich mache meistens einen einfachen 1-2-3-Mürbeteig mit Ei. 
Zutaten:
100g Zucker
200g kalte, gewürfelte Butter
300g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
(plus etwas zusätzliches Mehl zum Ausrollen)
Aus den Zutaten zügig einen Teig kneten. Wenn er homogen ist, zu einer Art Ziegelstein formen, in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 20min kühl stellen. Danach den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. 
Die weitere Vorgehensweise ist gleich, nur fällt das Berieseln des Teigs mit Zucker weg, da ja bereits eine größere Menge Zucker darin steckt.

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3 Comments

  • Reply FilzKugelTeppiche - Kitti

    Es ist super lecker! Danke sehr für die tolle Idee! LG, Kitti

    31. Mai 2015 at 18:57
  • Reply Kulissenbummel

    Oh wie lecker, liebe Miri! Bei uns im Norden ist es leider noch nicht so weit, dass wir auf Feld marschieren können, aber lange kann es ja nicht mehr dauern. Danke für die schöne Inspiration.
    Liebe Grüße
    Julia

    31. Mai 2015 at 18:23
  • Reply Tulpentag

    Mh, das sieht echt verdammt lecker aus! 🙂 Super Rezept.
    Ich gehöre dann wohl zu den fleißigen Bienchen. Ich mache den Mürbeteig auch immer selbst. Geht wirklich einfacher als gedacht 🙂
    Lieben Gruß

    29. Mai 2015 at 08:51
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