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Have you met… Frank?

Steffi und Okka quasseln heute über’s Heiraten. Und über’s Kinder kriegen, aber das ist ja (noch) nicht so mein Thema… Die Hochzeitsplauderei nehme ich also zum Anlass und stelle Euch mal jemanden vor: Frank, the weddingplanner.

Ja, richtig, Frank ist der Name* für den pinken Ordner, der allerlei Hochzeitskram beinhaltet und noch mehr beinhalten wird (genau wie die weiße Kiste). So organisatorisches Zeug, das ich ansonsten in der ganzen Wohnung verteilen und niemals wieder finden würde. Man will ja nicht wegen einem verschollenen Geburtsregisterauszug dann doch nicht heiraten können. 
Apropos Geburtsregisterauszug: Das war bisher der Teil, der mich am meisten genervt hat. Das lag am absolut unfreundlichen Standesamt meines Geburtsorts. (Sollte jemand in Kehl am Rhein geboren sein: Macht Euch auf etwas gefasst, allen anderen: Herzlichen Glückwunsch, Ihr habt Euch schon einiges an Nerven gespart. Wobei es im Nachhinein auch schon fast wieder witzig ist.)
Alles andere läuft. Einfach so. Die Hochzeit plant sich im Moment von selbst. Das kann sich noch ändern, irgendetwas wird schief gehen, es ist schließlich noch genug Zeit. Darauf sind wir gefasst, die Baldriantropfen stehen bereit – aber bislang stolpern wir von einer erledigten Sache zur anderen – vollkommen ohne wirklichen Aufwand zu betreiben. 
So hat Herr Freund schon einen Anzug, ich hab schon Brautschuhe (in dem grünen Karton), mein Kleid
ist auch gebongt, dieses Wochenende kommt der kleine Bruder von Herrn
Freund zu uns zu Besuch und darf in seiner Funktion aus Trauzeuge schonmal mitreden, was für eine Krawatte die Herren denn tragen werden. Auch die Fotografin ist gebucht und meine Freundin A. kam auch schon mit den ersten Ideen zur Einladung an. Eine ziemlich gute Idee, wenn auch ganz anders, als wir eigentlich dachten. A., liest Du das? Wir finden das, was Du mir geschickt hast, guuuhuuuut. Ich schreib Dir aber sowieso mal noch ne Email. 🙂
Ich glaube, es hilft, dass wir ungeheuer genau wissen, war wir wollen. Und fast noch ein bisschen genauer wissen wir, was wir nicht wollen. Da stört es auch wenig, dass einige Familienmitglieder damit nicht einverstanden sind und ständig Einwände haben – deren zuweilen doch recht reaktionäre Haltung abzublocken, haben wir in den vergangen Jahren perfektioniert. 
Und manche Dinge machen wir jetzt auch doch, obwohl wir sie vorher blöd fanden. Ein Vorab-Foto-Shooting (auch Engagement-Shooting genannt) zum Beispiel, dazu suchen wir auch noch Ideen, ein paar gibt es schon auf meinem Pinterest-Board, aber wenn Ihr noch weitere habt, immer her damit!
Der nächste Pflichttermin ist dann die Weinmesse der Vignerons Indépendants am übernächsten Wochenende in Strasbourg. Dort werden wir auf Sektsuche sein, damit mein Vater sicher gehen kann, dass es auch einen anständigen Sekt (oder Champagner, er favorisiert Champagner) zum Anstoßen gibt.

*Auch wenn es eher ein Ding für Rechtsspur-Yvonnes, die ihrem Twingo
Wimpern aufkleben, ist: Ja, ich gebe Gegenständen einfach manchmal einen
Namen und eigentlich ist es auch viel netter, zu sagen  “Das hat Frank”
als “Das ist im Ordner”. Er wird dabei auch ein bisschen wie ein Verbündeter, der zu uns hält, wenn sich andere einmischen und uns irgendwelchen Mist aufdrängen wollen.

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6 Comments

  • Reply Miri von Miris Jahrbuch

    Ein Vorabshooting ist ein Fotoshooting vor der Hochzeit. Bei uns mehrere Monate, ich weiß nicht wie das andere handhaben. Oft werden die Fotos dann für die Hochzeitseinladung verwendet, also muss schon eine gewisse Zeit davor liegen. Ob wir das mit den Einladungen so machen, wissen wir noch nicht. Sonst haben wir halt einfach noch ein paar Fotos von uns, schadet auch nicht.

    17. Februar 2012 at 09:31
  • Reply Anita

    Was ist bitte ein Vorabshooting? ein Shooting vor dem Shooting um sich warm zu schießen 😀 Sorry aber ich finde den gedanken einfach gerade zu absurd 😀

    17. Februar 2012 at 09:27
  • Reply Goldengelchen

    Boah… nach dem x-ten Mal lesen hats bei mir endlich *pling* gemacht.
    Haaaave you met… Ted?
    Und ich hoffe ja auch, dass der Ordner an Anlehnung an diesen Pro7-Sarah Conner-Weddingplanner getauft wurde 😀

    13. Februar 2012 at 09:38
  • Reply Roboti und da Höm

    Ihr seid ja organisiert!

    Wir haben jetzt doch einen Fotografen – den Nachbarn meiner Mutter, der ist kunstuniprofessor für Fotografie – besser geht es, denke ich nicht 🙂

    12. Februar 2012 at 08:06
  • Reply A Charmed Life

    Vielen Dank für den Wochenendebrüller "Rechtsspur-Yvonne mit Twingo-Wimpern" 😀

    Und was den Rest betrifft: Ich hab das sichere Gefühl, dass alles gut laufen wird bei euch. Frank scheint die Sache gut im Griff zu haben 😉

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Maja

    10. Februar 2012 at 10:38
  • Reply die ja-sagerin

    frank wie frank matthee der weddingplaner?!
    lg
    die ja-sagerin

    10. Februar 2012 at 10:00
  • Leave a Reply

    Ich stimme zu.