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Road Trip durch Irland – hinkommen, rumkommen, Route und Hotels

Da ich in diesem Post auch konkret Unternehmen nennen und, für Euren Komfort und nicht, weil ich etwas davon habe, verlinken werde, die kurze Info: Wir haben die Reise selbst bezahlt und dieser Post enthält keine versteckte Werbung, für die ich bezahlt wurde. Im Gegenteil – mein Konto ist jetzt leer.

Endlich habe ich Zeit und Lust über unseren Road Trip durch Irland zu schreiben. Heute, im ersten Post, geht es um die basics hinkommen, rumkommen, unsere Route und Hotels.


Hinkommen
Wir sind ab Frankfurt mit Lufthansa geflogen – Lufthansa, weil wir hier die besten Flugzeiten fanden (morgens hin, am späten Nachmittag zurück) und die vermeintlichen Billigflieger auch nicht mehr günstiger waren, nachdem man Gepäck und alle Gebühren hinzugefügt hatten. Dass jeder einen 23kg Koffer mitnehmen durfte, habe ich v. a. auf dem Rückflug auch bis auf’s Äußerste ausgenutzt.
Zum Flughafen in Frankfurt sind wir übrigens mit dem Auto gefahren und haben dort direkt in einem Parkhaus am Terminal geparkt. Wenn man das Parken ganz früh dazu bucht, ist es meistens wesentlich günstiger. (Dieses Mal 50 statt 140 Euro für 7 Tage)

In Dublin sind wir mit dem Bus Airlink 474 vom Flughafen zum Hotel gefahren. Das ist sehr günstig (6 Euro pro Person) und hat gut geklappt. Im Bus war ausreichend Platz für die Koffer und die Busfahrer waren sehr nett, haben darauf geachtet, dass keiner falsch aussteigt und sogar den Weg zum Hotel erklärt. Vor dem Rückflug haben wir uns dann allerdings ein Taxi zum Festpreis von 23 Euro gegönnt – den bekommt man, wenn die Hotelrezeption das Taxi ruft.

Rumkommen
Wir haben direkt, nachdem wir den Flug klar gemacht hatten, einen Mietwagen über Sunny Cars gebucht. Hier fanden wir das günstigste Angebot, das bereits alles beinhaltete, was wir wollten (v.a. ging es hierbei um die full coverage insurance und den zweiten Fahrer). Abholen konnten wir das Auto dann etwas außerhalb der Innenstadt, was auch prima geklappt hat. Dorthin sind wir mit dem Taxi gefahren – die Busverbindung wäre zwar auch ok gewesen und wir hätten die Koffer im Anschluss am Hotel abholen können, aber darauf hatten wir keine Lust.

Wir haben uns für den kleinsten (und günstigsten) Wagen entschieden, der dann auch wirklich sehr klein war. Mit umgeklappten Rücksitzen passten aber beide Koffer locker rein und vorne hatte man erstaunlich viel Platz. Dass das Auto nicht ganz so breit war, war auch von Vorteil, wenn man an den Linksverkehr denkt. Während man immer sehr brav darauf achtet, richtig abzubiegen (Unser Merksatz: Rechts abbiegen – großer Bogen, links abbiegen – kleiner Bogen!) und richtig in den Kreisverkehr einzufahren (Wie auch Beyonce singt: To the left, to the left!), vergisst man im Eifer des Gefechts hin und wieder, dass man ja rechts sitzt und links noch mehr Auto kommt, als man es von einem Linkslenker gewohnt ist. Da ist es schon gut, wenn das Auto nicht allzu breit ist. 😉

Für die Navigation hatten wir unser Navi aus Deutschland dabei, das uberhusband vorher nochmal aktualisiert und sichergestellt, dass das Kartenmaterial für Irland auch geladen war, hatte. Manchmal kamen wir nicht ganz präzise an der Adresse raus, die wir unserer Meinung nach eingegeben hatten, aber im Großen und Ganzen hat es schon geklappt.

Route und Hotels
Da wir nur eine Woche Zeit hatten, waren wir an jedem Ort nur eine Nacht – das würden wir bei einer erneuten Reise nach Irland sicher anders machen, aber mehr Zeit hatten wir einfach nicht und man kann vorher so schlecht abschätzen, wo es einem denn am besten gefällt.

Los ging es in Dublin, dann weiter nach Galway. Von dort ging es zu den Cliffs of Moher und dann zum Übernachten nach Limerick. Ausgeschlafen und gestärkt weiter auf die Halbinsel Dingle, wo wir gerne länger geblieben wären, und dann nach Cork. Ganz vom Süden ging es einmal quer durch’s Land zuerst nach Kilkenny und dann wieder nach Dublin.

Über die meisten Orte werde ich sicher noch einzelne Blogposts schreiben, nur über Limerick wohl eher nicht – da waren wir im Grunde nur zum Schlafen und das bisschen, das wir gesehen haben, war auch nicht so spannend.

Unsere Hotels waren sehr unterschiedlich, aber bei allen waren wir mit dem Preis-Leistungsverhältnis zufrieden, sodass ich sie hier guten Gewissens auflisten kann.

1. Nacht – Dublin
Generator Hostel – ja, ein Hostel, wir allerdings im Zweibettzimmer mit eigenem Bad. Für alles andere sind wir viel zu alt. Hier war das Frühstück nicht drin, aber man konnte lecker und zu fairem Preis frühstücken.

2. Nacht – Galway
the g Hotel – sehr tolles, luxuriöses Hotel bei dem einfach alles stimmt. Super Einrichtung, super Service, super Begrüßungscupcake, supersupersuper Frühstück, super Bett, super alles. Naja, die Lage am Rand eines Gewerbeparks ist etwas seltsam, aber wen interessiert das bei dem Interieur schon.

3. Nacht – Limerick
Maldron Hotel – großes, motel-artiges Ketten-Hotel. Für eine Nacht und den Preis ok, aber nichts Besonderes.

4. Nacht – Dingle Halbinsel
An Portán Guest House – einfaches, familiär geführtes Guest House im Grünen mit sehr netten Besitzern, die uns gute Tipps gaben.

5. Nacht – Cork
The Kingsley – gleich wieder viel luxuriöser drei Restaurants plus Bar, Flußblick-Zimmer und einem Bad, groß genug um Breakdance zu tanzen. Und ne Pancake-Maschine beim Frühstück. PANCAKE-MASCHINE!

6. Nacht – Kilkenny
Kilkenny Inn Hotel – einfaches, aber absolut okay-es Hotel in sehr guter Lage am Rand des touristischen Epizentrums

7. Nacht – Dublin
Jury’s Inn Christchurch – großes Kettenhotel in guter Lage und mit chaotischem Frühstücksbuffet. Für das Chaos war aber weniger das Hotelpersonal verantwortlich, sondern viel mehr die spanische Großreisegruppe, die immer im Weg war. Vom Nebenzimmer aus hatte das aber schon wieder Entertainment-Charakter.

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7 Comments

  • Reply life on fernlane - Cap Blanc Nez und Cap Gris Nez mit Blick auf den Ärmelkanal und die Kreidefelsen von Dover

    […] nicht sooo steil und bietet schöne Wege mit Meerblick und im Inland. Ein bisschen hat es mich an Irland erinnert, wo ich auch schon gerne mal ein paar Tage gewandert wäre. Vielleicht machen wir das […]

    1. September 2017 at 07:05
  • Reply Stephanie

    Ich bin neidisch! Und bitte noch mehr zeigen, ja? Liebe Grüße, Stephanie

    19. September 2015 at 15:51
  • Reply DieChrissy Nur

    Den Post muss ich mir speichern. Irgendwie juckt mich Irland immer mehr und Tipps von euch sind bisher ausnahmslos gut gewesen 🙂

    11. September 2015 at 09:33
  • Reply Anonym

    Hallo Miri,

    eine schöne Route – ich freue mich darauf, noch mehr von Irland zu lesen.

    Ich habe gesehen, dass du auch den Blogger für Flüchtlinge Button eingebunden hast. Meinst du nicht, dass selbst aktiv zu werden besser wäre, als sich mit so etwas ein gutes Gewissen zu machen?

    Viele Grüße
    Anna

    10. September 2015 at 11:22
  • Reply Chris

    Sehr gut, das mit den Links. Es geht wenig über persönliche Empfehlungen, die nicht bezahlt werden, auch wenn ich persönlich im Falle Irlands (und generell GB) mehr zu B&B raten würde. Man spart zwar fast kein Geld, wohnt dafür aber oft in wirklichen Oasen, die allerdings auch aufwändig gesucht werden müssen. Die Erfolgquote liegt bei ungefähr 0,667, aber schlimmer als in billigen Hotels für Handlungsreisende wird es eigentlich nie.

    8. September 2015 at 12:14
    • Reply miriam

      Ich wollte gerne, zumindest außerhalb von Dublin, einige B&Bs einplanen – aber wie du schon sagst, die Recherche ist ein wenig aufwändig.
      Falls Du eine gute Seite für die B&B-Recherche kennst – her damit!

      8. September 2015 at 13:22
    • Reply Chris

      Einen direkten Link habe/benutze ich nicht, sondern frage lieber Google. "b b sea view castle $Ort" oder so. Man munkelt, die ein oder andere Route hätte sich anhand der Unterkunft ergeben. Oder Google Maps und einfach ranzoomen. So habe ich eine alte Mühle in Cornwall gefunden, die keine Werbung machen möchte.

      Ich war zB hier: http://www.ballylickeymanorhouse.com, http://www.ballyseedecastle.com/de (Hotel)

      9. September 2015 at 14:52

    Leave a Reply

    Ich stimme zu.