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Leben im Vertical Armageddon: Unsere Doppelhaushälfte, ihre Treppen und kleine Helfer

Leben im Vertical Armageddon

Als wir aus unserer Dachgeschosswohnung im dritten OG ohne Fahrstuhl auszogen, beglückwünschte man uns: Wir müssten nun ja viel weniger Treppen steigen. Wir lachten und winkten ab. Das #houseonfernlane ist schließlich eine Doppelhaushälfte und erstreckt sich inklusive Keller und Dachgeschoss über vier Etagen. Auch wenn wir nicht jeden Tag auf jedem Stockwerk sein müssen, gehen wir immer noch viele Treppen.

Wie schlimm viele Treppen sind, weiß meine liebste Chilton-Yale-Absolventin Paris Geller. Im Gilmore Girls Revival, auf das ich so hingefiebert hatte und das – bis auf Paris – so enttäuschend war, lebt sie in einem Haus, das meinem noch ein Stockwerk aufsetzt. Sehr zum Leidwesen der Familie und sämtlicher Kindermädchen hat es keinen Fahrstuhl – und genau in diesem Zusammenhang prägt Paris einen meiner liebsten Begriffe:

“I can’t take these stairs…. This place is a vertical Armageddon!”, klagt sie.

Leben im Vertical Armageddon

Auch wenn ich hoffe, dass meine Ehe nicht an den Treppen meines Hauses zerbricht, gefällt mir dieser Ausdruck, denn – wie sagt man so schön – ich fühl das: Es kann schon nerven, wenn man wegen jedem – Verzeihung – Furz die Treppen hoch und runter rennen muss.

Genau das machen wir aber auch nicht mehr. Wir haben drei kleine Helfer, die uns davor bewahren. Drei kleine Körbe, die jeweils an den meist frequentierten Treppenauf- und abgängen stehen. Hier können wir Kleinigkeiten, die hoch bzw. runter müssen, zwischenlagern ohne dass sie verloren gehen, im Weg stehen oder vom Hund verspeist werden.

Leben im Vertical Armageddon

An den Treppenaufgängen stehen die kleinen Körbe quasi in der Kurve, wo die Treppe etwas breiter ist und man sowieso nicht den ganzen Raum nutzt. Allzu groß durften die Körbe trotzdem nicht sein, da unser ganzes Treppenhaus (inkl. halbgewendelter Treppe) nur gut 1,20m breit ist. Im ersten OG steht der Korb für Dinge, die nach unten transportiert werden sollen, neben der Treppe. Auch hier ist neben dem Tisch mit den Grünpflanzen noch genau so viel Platz und er dürfte nicht größer sein.

Leben im Vertical Armageddon

Sowohl die Metallkörbe als auch die Filzkörbe habe ich bei Hema gekauft. Zuerst wollte ich nur die Metallkörbe, aber da ja auch oft sehr kleine Dinge drin landen, waren sie mir einfach zu grobmaschig. Die kleinen Filzkörbe passen zum Glück genau zur Grundfläche und sehen auch schön aus. Denn nur weil unser Treppenhaus noch immer im unrenovierten Zustand da steht, müssen die Körbe ja nicht hässlich sein.

Leben im Vertical Armageddon

goodbye and fernwell,

Miriam

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2 Comments

  • Reply Katja

    Same same but different here! Wir haben auch viele Treppen – nur lagert bei uns alles, was hoch oder runter muss, leider ganz oft einfach so auf den Stufen. An Körben wird konsequent vorbei marschiert, zumindest zwei von drei Familienmitglieder schaffen das. Daher: Ein Hoch auf Eure Konsequenz! Und hübsch sieht’s auch noch aus!

    Liebe Grüße,
    Katja

    16. Oktober 2018 at 09:56
    • Reply miriam von fernlane

      Größere Sachen liegen bei uns auch auf dem Stufen, aber Kleinkram fällt ja sonst durchs offene Treppenhaus. Da sind die Körbe schon praktisch.

      16. Oktober 2018 at 10:27

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