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Wunschrezept: Monkeybread (oder Bobbelkuchen)

Als ich dieses Instagram-Foto auch auf Facebook postete, konnte ich nicht ahnen, dass ich das Rezept noch so zeitnah verbloggen werden würde. Oder bzw. dass ich es überhaupt verbloggen würde. Aber Wunsch ist Wunsch und so kommt hier das 3 Millionste Rezept für Monkeybread – das man auf Deutsch übrigens auch einfach Bobbelkuchen nennen kann.

Bobbelkuchen beschreibt eigentlich auch sehr gut die Herstellung bzw. das Aussehen: Der Teig zu kleinen Kugeln (Bobbel) geformt, die dann in einer Kuchenform gestapelt werden. Bei meinem ganz speziellen Monkeybread ist die Bezeichnung Brot jedoch treffender als Kuchen, schließlich ist es nicht süß, sondern herzhaft und kann ganz nach persönlichen Wünschen variiert werden. Das Monkey Bread passt gut zum Grillen oder zu Salat oder schmeckt auch einfach so.

Rezept für eine große Gugelhupfform: (Für das Monkeybread, das Ihr auf diesen Fotos seht, habe ich das Rezept halbiert.)
Für den Hefeteig:
550g Dinkelmehl (+ 1-2 EL zum 2. Kneten)
1 Würfel Hefe
2-3 TL Salz
1 TL Zucker
50g Butter
1 EL Öl
250-300 ml lauwarmes Wasser
Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten und ca. eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Danach mit 1-2 EL Mehl noch einmal durchkneten und zu kleinen Kugeln formen. Die Kugeln sollten  etwa die Größe von Tischtennisbällen haben.
Für die verschiedenen Geschmacksrichtungen: 
100g Butter oder Kräuterbutter (+ etwas zum Fetten der Form)
evtl. etwas Salz
verschiedene Zutaten, die Ihr gerne als Belag hättet, z.B. Kräuter, geriebener Käse, Sesam, Mohn, gehackte Oliven etc.
Eine Gugelhupfform mit etwas Butter fetten. Die restliche Butter oder Kräuterbutter schmelzen, ggf. leicht salzen, und dann die Teigkugeln kurz in die Butter tauchen. Anschließend in einer (oder mehreren) der Zutaten wälzen und in der Gugelhupfform stapeln. Wenn alle Kugeln einen Platz gefunden haben, alles noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen, bevor das Monkeybread bei 180 Grad Unter- / Oberhitze ca. 40 Minuten backen.
Kurz abkühlen lassen und dann stürzen.* Nach dem Auskühlen können die einzelnen Kugeln abgezupft werden – selbst wenn sie etwas unförmig geworden sein sollten. 
*Diesen Schritt bzw. das fertige Monkeybread habe ich grandioserweise nicht fotografiert… Eiiiiinmal mit Profis arbeiten, ne. Tz!

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4 Comments

  • Reply Jessi

    Hey Miri,

    meinst du, das kann man auch füllen? Mir geistern gerade Gedanken von Pizza Monkey Bread im Kopf herum…

    Liebe Grüße,
    Jessi

    11. August 2014 at 07:45
    • Reply miriam

      Huhu, ich würde die Füllung dann zwischen die Kugeln füllen, nicht in die Kugeln, da hätte icj Angst, dass es sich beim Backen irgendwie unvorhergesehen verhält. Aber grundsätzlich geht es sicher 🙂

      11. August 2014 at 07:54
  • Reply Constanze W.

    Yeah, das ist ja das Rezept! Und wenn man die Butter durch Margarine ersetzt, ist's auch noch vegan – hurra! Das wird sicher bald von mir ausprobiert!

    11. August 2014 at 07:39
  • Reply Moni

    Dann bin ich wohl die letzte im Internet, die noch nie etwas von Monkeybread gehört hat – sieht aber klasse aus, die Grillsaison ist ja zum Glück noch nicht vorbei 🙂

    11. August 2014 at 06:19
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