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my very first no knead bread

Da is es. Endlich auch für Euch in Fotoform mit Erlebnisbericht. 
Mein erstes no knead bread. Und eigentlich auch mein erstes selbstgebackenes Brot, mit dem ich zufrieden bin. Man könnte zwar einiges verbessern, zum Beispiel weniger Mehl oben drauf streuen, aber das kann ich alles noch lernen und ausprobieren. Und immerhin hat das Mehl ganze Arbeit geleistet und meine größte Angst, nämlich dass der Teig am Tuch klebt und sich nicht brav in die vorgeheizte Form befördern lässt, blieb grundlos.
Apropos Form – in Ermangelung anderer Möglichkeiten habe ich es nach etwas Hin und Her doch in meiner Glas-Auflaufform mit Deckel gebacken. Das ging eigentlich ganz gut. Ein gusseiserner Topf wandert trotzdem auf die Wunschliste.
Als schwierigste Aufgabe beim Brotbackunterfangen erwies sich übrigens das Warten, bis es ausgekühlt ist. Alle 10 Minuten lief ich in die Küche und fühlte, ob es denn schon kühler ist als vorher. Irgendwann war es dann endlich so weit und ich konnte eine dicke, fette Scheibe herabschneiden und mit einem Stück leckeren Ziegenkäse verspeisen. Und dann hab ich noch mehr gegessen. Mit Butter. Mit Olivenöl. Mit noch mehr Ziegenkäse. Lecker.
Die Kruste ist zu nahezu 100% perfekt geraten, bis auf das viele Mehl vielleicht, das Innenleben dürfte für meinen Geschmack noch etwas fluffiger und weniger feucht sein, aber es ist auf jeden Fall ein gelungener Versuch und wird deshalb wieder gebacken. 
Übrigens habe ich das Rezept mit Grammangaben, zu finden u.a. bei Fräulein Text, benutzt. Mit Volumenangaben ist das ja immer so eine Sache, vor allem, wenn man keine Teaspoons hat. Die Hefe habe ich versucht abzuwiegen, was nicht so toll geklappt hat, also habe ich das Pulver geteilt wie Uma in Pulp Fiction (Diese Umschreibung hab ich in irgendeinem Rezept oder Kommentar zu einem Rezept für no knead bread gelesen, leider weiß ich gerade nicht wo, auf jeden Fall gefällt sie mir. Vielleicht kann mir ja jemand bei der Quellensuche helfen.) aber vielleicht wäre auch lange Sicht doch die Anschaffung eines Teaspoon Measuring Sets angebracht. Und wenn es nur für die Hefe ist.
Wenn Ihr morgen für ein (spätes) Frühstück leckeres Brot haben wollt, solltet Ihr unbedingt jetzt sofort den Teig ansetzen. Noch ist genug Zeit und, mal abgesehen von der Wartezeit, die man ja aber getrennt vom Teig verbringen kann, ist es eine schnelle und einfache Sache, dieses no knead bread.

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5 Comments

  • Reply CaRaJo

    Das sieht lecker aus! Sehr lecker! Die Optik gefällt mir auch 🙂

    25. Juni 2012 at 08:51
  • Reply Roboti und da Höm

    Gibt es was besseres als frisches Brot mit Ziegenkäse bzw. gutem Olivenöl? Ich denke nicht!

    24. Juni 2012 at 15:54
  • Reply Emil und die großen Schwestern

    Der Duft zieht mindestens in Gedanken bis hierhin. Es sieht einfach köstlich aus. Es gibt nichts leckereres, als eine Scheibe lauwarmes, frischgebackenes Brot mit leicht schmelzende Butter und eine prise Salz. Hmmmmm…..

    23. Juni 2012 at 21:22
  • Reply Earny from Earncastle

    oh sieht das lecker aus!
    ich habe am Freitag seit langem auch mal wieder ein Brot gebacken.. es wurde köstliche Foccacia mit getrockneten Tomaten und Basilikum.

    23. Juni 2012 at 19:55
  • Reply freuleinmimi

    Das sieht richtig lecker aus. "Ä Guete" wünsch ich da.
    Liebgruss, mimi

    23. Juni 2012 at 07:06
  • Leave a Reply

    Ich stimme zu.