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Naked Cake – von der Schwarzwälder Kirschtorte inspiriert.

Ich bin keine große Tortenbäckerin und nichtsdestotrotz packt es mich ab und zu und ich stelle mich in die Küche und backe etwas Aufwändigeres als nur einen normalen Rührkuchen oder eine einfache Tarte. Da ich dennoch meistens nicht die Geduld für eine Motivtorte oder etwas Ähnliches hätte, kommt mir der aktuelle Naked Cake Trend ziemlich entgegen.

Naked Cake? Ein nackter Kuchen? Ja, genau das! Also so quasi – kurz erklärt ist das eine Torte ohne die Sahnepampe bzw. die hübsche Fondantschicht drumherum. Und trotzdem soll es natürlich hübsch aussehen. Für meinen ersten Naked Cake habe ich mich von meiner eigenen Schwarzwälder Kirschtorte, die ich in einem Anfall von Größen- und Backwahn gebacken habe, inspirieren lassen, jedoch habe ich ein neues Rezept für Biskuitteig ausprobiert. Auch kamen mal wieder meine heißgeliebten kleinen Springformen zum Einsatz.

Für 2 kleine Springformen (ca. 18cm Durchmesser), die dann einen Naked Cake mit zwei dicken Kuchenschichten (oder alternativ könnte man sie in vier dünne Schichten schneiden) ergeben, braucht man:

Für den Teig:
4 Eier
100g Zucker
100g feines Dinkelmehl (Weizenmehl müsste auch gehen)
25g Speisestärke
20g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver

Die Eier mit der Küchenmaschine auf hoher Stufe sehr schaumig schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Wenn die Masse sehr schaumig ist, die restlichen Zutaten mischen und portionsweise bei langsamerer Drehzahl hinzufügen bis sich alle Zutaten gerade so vermischt haben. Dann den Teig auf die beiden Springformen (mit gefettetem Rand und Backpapier auf dem Boden) aufteilen und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Anschließend auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Für den Belag:
200g Kuvertüre
1 Glas Sauerkirschen (sehr gut abgetropft)
1 Becher Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
ggf. etwas Kirschwasser

Bevor der Belag auf den Böden verteilt wird, wird bei beiden Böden der Deckel abgeschnitten, sodass sich eine möglichst gerade Fläche ergibt und beide Böden gleich hoch sind.* Die Reste werden am Schluss teilweise über den Kuchen gekrümelt – oder einfach gefuttert. Wer möchte, träufelt jetzt auch etwas Kirschwasser auf die Böden.
*Wer lieber vier dünne Schichten will, muss die Böden noch je 1x durchschneiden und den Belag nach Belieben auf 4 Schichten aufteilen. Ich würde die Kirschen jedoch auf 2 Schichten beschränken und die anderen dann nur mit Schokolade oder Sahne machen.

Die Kuvertüre schmelzen und auf beiden Böden verteilen. Wenn sie leicht angezogen hat, eine Schichten Kirschen darauf verteilen und komplett auskühlen lassen. Nun die Sahne mit Sahnesteif schlagen bis sie sehr steif ist und auf beiden Schichten verteilen. Zum Abschluss einen der Böden auf den anderen legen und nach Belieben noch mit den Teigresten und den Kirschen dekorieren.

Ich habe Kuvertüre, Kirschen und Sahne ohne die Hilfe eines Tortenrings aufgetragen und mag den etwas rustikaleren Look meines Naked Cake. Wer es etwas cleaner mag, kann einfach einen Tortenring verwenden und die Massen jeweils bis zum Rand streichen. Ihr solltet dann aber darauf achten, dass die Kuvertüre in zwei Portionen geschmolzen wird, damit sie sich gut verarbeiten lässt.

Und jetzt ran an die Rührschüsseln!

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1 Comment

  • Reply DieChrissy Nur

    Schaut sooo gut aus! Der Klassiker in Urban <3

    12. Oktober 2015 at 16:03
  • Leave a Reply

    Ich stimme zu.