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what the fern: Die Notwendigkeit einer Kolumne

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Dies ist der Startschuss für what the fern, einer Kolumne auf life on fernlane. Meiner Kolumne, weil das natürlich auch mein Blog ist. Lange habe ich überlegt, ob ich diese Kategorie auf meinem Blog haben will. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich sie sogar brauche.

Lifestyle-Blogger sehen sich immer mal wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, dass sie sich mit ihrem Fokus auf schönen Dingen (z. B.Essen, Reisen, Mode, Einrichtung) mit Belanglosigkeiten aufhalten und ihre Energie und Reichweite lieber sinnvoller nutzen sollten. Ich habe das immer verneint und den Fokus auf die schönen Dinge verteidigt: Blogs bieten eine Auszeit von der echten Welt und sind in ihrer so eingeschränkten Sicht und Themenwahl wichtig und wertvoll. Niemand ist verpflichtet auf seinem Blog oder seinen Social Media-Kanälen eine Meinung zu bestimmten Themen besprechen, die er oder sie nicht ansprechen möchte, nur weil etwas ein gesellschaftlich wichtiges Thema ist.

Das sehe ich auch immer noch so. Und trotzdem führe ich eine Kolumne ein, die per definitionem eine einzelne, in diesem Falle meine, Meinung ausdrückt. Ich will meine Meinung hier raushauen können.

Natürlich kann ich in jedem Post hier meine Meinung einfließen lassen. Eine eigene Kategorie dafür zu haben, bietet mir aber die Möglichkeit Themen jenseits meiner sonstigen Inhalte, die sich ja vor allem um die schönen Belanglosigkeiten gruppieren, anzusprechen. Ich möchte mir, überspitzt gesagt, nicht ein Eis-Rezept aus der Nase ziehen müssen, um über zunehmende Gefühlskälte in der Gesellschaft oder andere Themen schreiben zu können. Ich brauche keine affige Überleitung von einem gefrorenen Brocken Obst zu einem Thema, das mir auf dem Herzen brennt.

Was genau die Themen von what the fern sein werden, weiß ich noch nicht. Selbstverständlich habe ich einige Ideen, aber abschließende Gedanken habe ich mir noch nicht gemacht. Für mich ist es gerade einfach nur wichtig, die what the fern Kolumne zu starten. Nicht zuletzt um die paar Zweifel im Hinterkopf noch los zu werden.

goodbye und fernwell,

Miriam

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